Die Leopold-Ullstein-Realschule Fürth lädt herzlich ein zum Tag der offenen Tür!
Eingeladen sind hierzu alle Schülerinnen und Schüler, die an die "Ullstein" übertreten bzw. wechseln wollen und deren Eltern und Erziehungsberechtigte sowie alle Interessierten. Man kann sich an diesem Vormittag in unterschiedlichen Bereichen informieren, Eindrücke der Schule und Informationen (z. B. zum Übertritt) bekommen.
An der Leopold-Ullstein-Realschule erwartet Euch/Sie ein buntes Programm, wie zum Beispiel Schulhausführungen, Aktionen und Informationen der einzelnen Fachschaften, Mitmachstationen und vieles mehr.
Auf Euer/Ihr Kommen freut sich die Schulfamilie der Leopold-Ullstein-Realschule Fürth
Auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in der Fürther Altstadt begeisterte unsere neue Schulband das Publikum mit stimmungsvollen Weihnachtspopsongs. Neben Klassikern wie „Last Christmas“ und „Jingle Bell Rock“ sorgte auch der eigentlich nicht weihnachtliche Song „Numb“ für großen Applaus.
Der gelungene Auftritt macht Lust auf mehr – man darf sich schon jetzt auf die nächsten Auftritte unserer Nachwuchsmusikerinnen und -musiker freuen.
Unsere Schule hat beim Stadtradeln 2025 einen beeindruckenden Erfolg gefeiert!
In der Kategorie Berufs-, Real- und Mittelschulen errangen wir den ersten Platz. Insgesamt legten die engagierten Schüler, Lehrkräfte und Eltern beeindruckende 9.584 km zurück – ein tolles Zeichen für Klimaschutz und Bewegung im Alltag.
Zusätzlich zur Urkunde gab es attraktive Sachpreise: Die Schule gewann eine Fahrradstation (eine praktische Abstell- und Serviceeinrichtung für Fahrräder) sowie Frühstückstüten für alle Radler – eine willkommene Belohnung für die fleißigen Teilnehmer.
Unterrichtsgang der Klasse 6e: Als Schüler-Guides Fürther Stadtgeschichte erleben
Am Freitag, den 14. Juli, nahm die Klasse 6e der Leopold-Ullstein-Realschule gemeinsam mit den Lehrkräften Herrn Pößnecker und Frau Kunze am Projekt „Schüler-Guide“ teil. Ein ganz besonderer Unterrichtsgang, der den Schülerinnen und Schülern nicht nur Wissen über ihre Heimatstadt Fürth vermittelte, sondern ihnen auch die Möglichkeit gab, als Stadtführer aktiv zu werden. Das Projekt ist Teil der Kinder- und Jugendkulturwochen und wird vom Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. in Kooperation mit der Stadt Fürth organisiert.
Soziales Engagement an der Leopold-Ullstein-Realschule
Am 28. März erschütterte ein starkes Erdbeben der Stärke 7,7 den Südosten Myanmars. Die Folgen waren verheerend: Über 3.300 Menschen haben ihr Leben verloren, mehr als 4.800 wurden verletzt, und Tausende werden noch vermisst. Millionen Menschen sind ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. Zehntausende Menschen waren plötzlich obdachlos und standen vor dem Nichts! Schnell war klar: Wir wollen helfen! Deshalb organisierten wir am Freitag, den 2. Mai einen Kuchenverkauf in der 1. und 2. Pause.
Am 8. April 1965 stellte der Fürther Stadtrat beim Staatsministerium für Unterricht und Kultus einen Antrag auf Errichtung einer staatlichen, mathematisch-naturwissenschaftlichen Realschule mit gewerblich-sozialem Zweig. Dem Ansinnen der Stadt wurde entsprochen, und am 06.09.1966 begann der Unterricht an der neuen Realschule.
Erster Schulleiter wurde Heinz Pfitzner. Die neue Schule war zunächst in verschiedenen Gebäuden untergebracht: im Volksschulgebäude an der Schwabacher Straße, in der Kiderlinschule, in einer alten Baracke an der Jahnstraße und in Burgfarrnbach.
Drei Jahre später, im Schuljahr 1969/70 bezogen wir unser „neues“ Domizil im Ottoschulhaus an der Hirschenstraße, das allerdings schon aus dem Jahre 1879 stammte. Im Schuljahr 1970/71 besuchten über 900 Schüler die Realschule. Diese Zahl ging wegen der Neugründung einer Realschule in Oberasbach 1973/74 auf 553 zurück. Die Stadt Fürth musste viel investieren, um unserer Schule ein "äußeres Gesicht" zu geben. Viele Jahre waren wir eine Großbaustelle. Zeitweise konnte man vom Parterre bis in den Fürther Himmel schauen - ganz zu schweigen von den Gefahren und Belästigungen durch Lärm, Staub und Dreck. Mitte der siebziger Jahre wurde schließlich noch die Haupttreppe erneuert, aus Sicherheitsgründen eine Nebentreppe gebaut. Mit dem Einbau von Feuerschutztüren in allen Etagen fanden die jahrelangen Renovierungsarbeiten ein vorläufiges Ende.1979 bekam die Schule mit Werner Pleyer einen neuen Schulleiter, der Ludwig Richter nachfolgte. Die Schülerzahlen nahmen weiter ab und die Sparmaßnahmen der Stadt zu. 1983/84 wurde mit Restgeld der Stadt und aus Mitteln des Elternbeirats ein erster Computer angeschafft.
Mit Ende des Schuljahres 1986/87 verabschiedete sich RSR Pleyer, neuer Chef wurde RSR Hans Hertel. Zur 25-Jahr-Feier 1991 wurde der Schule der jetzige Name des Leopold Ullstein verliehen. Die Schülerzahlen sinken im Jubiläumsjahr auf den Tiefstand von knapp 400, um danach langsam, aber stetig wieder anzusteigen. Die Raumnot nahm deshalb wieder dramatisch zu, vor allem mit dem ersten fünften Jahrgang der sechsstufigen Realschule im Schuljahr 2002/2003. Die fünften Klassen mussten in zwei Zweigstellen in der Blumenstraße und Marienstraße unterrichtet werden.
Entspannung zeichnete sich ab, als wir zu Beginn und in der ersten Hälfte des Schuljahres 2003/04 in mehreren Etappen mit allen 34 Klassen in das generalsanierte Schulgebäude der Hans-Böckler-Schule am Tannenplatz, die ihr neues Quartier in der Südstadt bezog, umziehen konnten: ein sehr gut ausgestattetes Schulgebäude, das Moderne und Tradition verbindet. Beim Umzug war es allerdings schon wieder zu klein. Die Hoffnung, dass dieser Zustand wegen sinkender Schülerzahlen nur wenige Jahre andauern wird, erfüllte sich nicht. Seit einigen Jahren unterrichten wir über 1100 Schüler in 38 Klassen und müssen wieder viele Raumprobleme meistern.
Mit Ende des Schuljahres 2009/2010 verabschiedete sich Hans Hertel in den Ruhestand und Mathilde Eichhammer übernahm die Leitung der Schule.
Mit einem Namen verbinden sich konkrete Vorstellungen, Assoziationen, Erinnerungen, positive und negative Erfahrungen. Das alles gilt auch für einen Schulnamen. Die Richtlinien zur Namensgebung schreiben vor, dass mit dem Namen die Eigenständigkeit einer Schule hervorgehoben werden und diese sich dadurch nach außen von anderen unterscheiden soll. Darüber hinaus hat ein Schulname aber weitere Bedeutung. So soll die Schule oder ihr Schulort in einem besonderen Verhältnis zum Namenspatron stehen. Die Verleihung von Namen lebender Persönlichkeiten ist nicht erlaubt. Eine weitere wichtige Forderung sei hinzufügen: Der Namenspatron soll allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft Vorbild sein und positive Anknüpfungspunkte ermöglichen. In Leopold Ullstein haben wir einen höchst geeigneten Namenspatron vorzuweisen.
Leopold Ullstein wurde am 6. September 1826 in Fürth im Hause Mohrenstr. 2 geboren. Die Mutter stammte aus Berlin, der Vater, ein jüdischer Mitbürger, hatte das Bürgerrecht in Fürth und führte eine Druckerei und Papierhandlung. Leopold war der jüngste von drei Söhnen. Bis zum 14. Lebensjahr besuchte er die Privatschule des Dr. Brentano in Fürth, die ihm in seinem Abschlusszeugnis "lobenswerte Sittlichkeit", "vorzügliche Fähigkeiten" sowie "vorzüglichen Fleiß und Kenntnisse" bescheinigte. Er lernte im Geschäft des Vaters als Kaufmann. Die weitläufigen geschäftlichen Beziehungen der Firma weiteten den Blick des jungen Leopold schon frühzeitig über Fürth hinaus. 1847 setzte sich der Vater zur Ruhe, die drei Söhne übernahmen das Geschäft. Während die beiden älteren Brüder, das Unternehmen an den Hauptsitz des deutschen Verlagsbuchhandels nach Leipzig zu verlegten, entschloss sich Leopold, seinen eigenen Weg zu gehen. 1855 erlaubte ihm der Fürther Magistrat, nach Berlin auszuwandern, wo er mit seinem Anteil an der väterlichen Firma in Fürth ein eigenes Geschäft gründete. Die Firma in Berlin blühte rasch auf, zu seinen Kunden zählten bedeutende deutsche Verleger und Druckereibesitzer. In Berlin begann Leopold Ullstein sich auch politisch zu engagieren. 1872 wurde er als Liberaler in die Stadtverordnetenversammlung der neuen Reichshauptstadt gewählt. Der ehrlich und gerecht denkende Ullstein galt wegen seines lebhaften Geistes und seiner beredten Zunge als viel beachteter Redner und schon bald stand sein Name für die reformfreudigen Gedanken, für die er im Stadtparlament kämpfte. Am 14.07.1877 kaufte Leopold Ullstein seine erste Zeitung, das "Neue Berliner Tageblatt", und damit hatte er das Feld betreten, das das Haus Ullstein groß machen sollte. Das Programm der Zeitung verkündete den Ausbau, die Einheit und die Freiheit Deutschlands, Gedanken, die heute genauso aktuell sind, wie damals. 1877 nahm er auch noch die "Berliner Zeitung" in seinen Verlag, die unabhängig von allen Parteien einen freien Standpunkt vertreten sollte. Das "Neue Berliner Tageblatt", das sich unterdessen "Deutsche Union" nannte, ging bald in ihr auf. Ab 1.10.1882 erschienen eine Morgen- und Abendausgabe, Aktualität in bis dahin im Zeitungswesen nicht gekanntem Ausmaß.
Die Zeitung nahm leidenschaftlich Anteil am politischen Geschehen und steigerte ihre Auflage. Leopold Ullstein, der sich als Verleger um die kleinsten Angelegenheiten kümmerte, bekämpfte die Monopole privater Unternehmer, veranlasste Bürgerversammlungen und setzte sich für die Belange seiner Kommune ein. Die politische Gesinnung des Blattes, die der ihres Verlegers entsprach, konnte ein breites Publikum ansprechen und stand politisch mit ihrer bürgerlich-fortschrittlichen Tendenz zwischen den Konservativen, die sich gegen jedes konstitutionelle System wehrten, und der Sozialdemokratie, die noch in ihren Anfängen stak. Ullstein war für seine Redakteure nicht nur Zeitungsbesitzer und Verleger, sondern auch politischer Berater und Kampfgefährte. Die Redakteure scheuten sich auch nicht, sich mit den Nationalliberalen, der Partei Bismarcks, anzulegen. Sie traten für ein konstitutionelles System ein, d.h., eine freiheitlich-demokratische Verfassung, die die Macht des preußischen Obrigkeitsstaates beschränken sollte. Bismarck, der sich dagegen wehrte, versuchte mit zahlreichen Strafanträgen den Einfluss der liberalen Presse zu schmälern. 1879 verbot das Generalkommando der Gardetruppen den Berliner Soldaten, liberale Zeitungen zu lesen. 1880 - 1882 wurden viele Nummern der "Berliner Zeitung" beschlagnahmt, hinzu kamen zahlreiche Prozesse gegen die Redakteure.
Ungeachtet dieser Spannungen baute Ullstein seinen Verlag aus. Am 1.9.1887 gab es zum ersten Male die "Berliner Abendpost". In der "Abendpost" vermied er es, die Zeitung politisch festzulegen, verzichtete auf alle parteipolitische Polemik und billigte auch politisch Andersdenkenden ihren Standpunkt zu. 1894 kaufte Ullstein die "Berliner Illustrierte Zeitung", eine Wochenzeitung, die bisher im Verlag nur gedruckt worden war. Mit ihr revolutionierte Ullstein das bisher geltende Bezugssystem für Zeitungen. Er schaffte den Abonnementszwang ab, der die Leser in der Regel auf ein volles Jahr zur Vorauszahlung verpflichtete. Die Zeitschrift musste daher mit jeder Nummer so gut, fesselnd und neuartig sein, dass der Leser ihr freiwillig die Treue hielt. 1898 erschien die nächste Gründung Ullsteins, die "Berliner Morgenpost", die schon 1899 160000 Abonnenten hatte. Die Morgenpost wurde das volkstümlichste Blatt Berlins und seiner Umgebung. Mit 73 Jahren hatte Leopold Ullstein ein Verlags- und Zeitungsunternehmen aufgebaut, das weit größer geworden war, als es sich der ehemalige Fürther wohl je hatte träumen lassen. Beim Tode des Gründers 1899 beschäftigte das Unternehmen bereits 1600 Menschen. Fünf seiner Söhne waren unterdessen in die Arbeit hineingewachsen und führten sie weiter. Mit Leopold Ullstein starb am 4.12.1899 ein Organisations- und Unternehmertalent, das zeit seines Lebens mit sicherem Gespür die richtigen Entscheidungen getroffen hatte. Bausteine zu diesem Erfolg waren seine feste Grundgesinnung, seine tolerante, weltoffene und kämpferische Einstellung, verbunden mit kritischem Geist, Fleiß, innovativer Tatkraft und Familienverbundenheit. Diese Fundamente waren in seiner Heimatstadt Fürth gelegt worden. Fürth hatte aufgrund seiner Geschichte, seiner Bevölkerungsstruktur, seiner Toleranz und Liberalität Leopold Ullstein entscheidend mitgeprägt und ihm den Weg in die Welt vorbereitet.
Ist Leopold Ullstein, ein Mensch des 19. Jahrhunderts, ein Namenspatron für eine Schule? Kann er jungen Menschen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert etwas vermitteln? Wir haben uns diese Fragen gestellt und sie klar bejaht. Leopold Ullstein verkörperte und lebte zeitlose Werte. Wenn wir unsere Schüler zu diesen Werten hin miterziehen, erziehen wir mündige Bürger für unsere demokratische Gesellschaft. Leopold Ullstein ist auch nach 100 Jahren ein moderner Mensch, ein Bürger aus Fürth, auf den die Stadt stolz sein kann.
Die Leopold-Ullstein-Realschule Fürth wird das Andenken an ihn lebendig halten.
In der Schülermitverantwortung (SMV) arbeiten Schüler an der Gestaltung ihrer Schule und des Schulwesens mit. Sie vertreten dabei in erster Linie die Interessen ihrer Mitschüler und werden auch von diesen gewählt.
Heutzutage ist Social Media überall. Egal ob auf Instagram, TikTok, Snapchat oder YouTube: Wir scrollen, liken und posten gefühlt den ganzen Tag. Und zwar egal …
Der Teenie-Film „10 Dinge, die ich an Dir hasse“ ist eine romantische Komödie aus dem Jahr 1999. Die Hauptfiguren sind Kat Stratford (gespielt von Julia …
Nach monatelangem Warten war es am 27. November endlich so weit: Unsere fünftägige Abschlussfahrt nach Straßburg stand an. Früh am Morgen begann unsere Busfahrt. Begleitet …